Unterstützung

Nach knapp zwei Wochen intensiver Arbeit mit den in eigener Hand erarbeiteten Lunchpaketen erhält das Gast-Haus Unterstützung von der Gastro-Initiative Dortmund. Bei der Gastro-Initiative Dortmund haben sich Gastronomen dieser Stadt zusammengeschlossen und versuchen gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden und den Bedürftigen zu helfen.

Seit Freitag, dem 27. März 2020, wird das Gast-Haus und das Wichernhaus in der Nordstadt von der Gastro-Initiative Dortmund mit Lunchpaketen versorgt. Dies garantiert zum einen der Erhalt der Versorgung unserer Gäste und zum anderen die Sicherheit für unsere MitarbeiterInnen. Denn auch bei der Lunchpaket-Ausgabe muss auf die Hygiene und die Einhaltung der Distanz von zwei Metern mit Schutzmaske geachtet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt Dortmund mit zwei Helfern bei der Ausgabe und mit weiteren vier Quartierskümmerern, die die Schlange an Gästen draußen organisiert. Denn diese wird leider immer länger! An dieser Stelle möchten wir einen Dank an die Initiative Aktion Mensch aussprechen, die mit einer großzügigen Spende unsere Lunchpakete und die Anschaffung von Masken unterstützt haben.

Unter den Gästen war dies zunächst eine große Umstellung, doch nach schon kurzer Zeit wurden die nötigen und fleißigen Helfer draußen gern gesehen. Für unsere Gäste ist der Erhalt der Versorgung durch das Gast-Haus lebensnotwendig und ohne Einhaltung der Distanzregel von zwei Metern kann eine Lunchpaket-Ausgabe nicht stattfinden bzw. könnte geschlossen werden.
Die Versorgung unserer Gäste wurde an zwei Stellen verlegt, damit sich die Menschenansammlung verteilt. So gibt es seitdem eine Lunchpaket-Ausgabe von 9 Uhr bis 11 Uhr am Gast-Haus sowie am Wichernhaus. Dazu kommt der Wärmebus von 16 Uhr bis 18 Uhr gegenüber vom Gast-Haus und am Nordmarkt und verteilt eine warme Suppe.
Noch ist nicht absehbar, wie lange unsere Gäste mit dieser Versorgung vorliebnehmen müssen, doch eins ist wahrscheinlich allen klar: Die herzliche und willkommene Bedienung im Gastraum wird noch wohl länger auf sich warten müssen.
(Fotos: Markus Mielek)
