Sie können dem Gast-Haus helfen

Ehrenamt

Das Gast-Haus ist durch das Ehrenamt entstanden und kann nur durch seine vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen würdevollen Ort für die hilfebedürftigen Menschen schaffen. Jeder, der helfen möchte, ist willkommen und kann sich mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen.

Sach- & Geldspenden

Ihre Spende unterstützt das Gast-Haus bei der wertvollen Arbeit für die Menschen in Armut der Stadt Dortmund. Jeder Cent und jede Sachspende wie Kaffee oder Kleidung kommt unseren Gästen im vollen Umfang zu Gute. Erfahren Sie unter Spenden Ihre Möglichkeiten und was zur Zeit dringend benötigt wird.

Aktionen

Das Gast-Haus freut sich über die vielen Aktionen, die an unterschiedlichen Stellen für unsere Gäste stattfinden. "Ein-Teil-Mehr im Einkaufswagen" und Pfandbon-Aktionen, Kaffeesammelaktionen in den Kirchengemeinden, Schul- und Firmenprojekte sind nur ein Ausschnitt der vielen Möglichkeiten, um unsere Initiativarbeit zu unterstützen. Darüber hinaus präsentiert sich das Gast-Haus auf Veranstaltungen wie DortBunt und dem Westparkfest. Erfahren Sie mehr und störbern Sie dazu bei Aktuelles.

Erbschaften

- Spuren hinterlassen - 

Bedenken Sie unsere Initiative in Ihrem Nachlass und unterstützen uns über den Tod hinaus. Das Thema eigener Nachlass ist sicherlich nicht einfach. Wir beraten Sie in Ihrem Anliegen absolut vertraulich und fachmännisch. Wir stehen Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Schule & Bildung 

Das Gast-Haus ist um eine enge Kooperation mit Schulen und Einrichtungen im Bereich Bildung bedacht. Die Erziehung unserer Jugend hinsichtlich einer Sensibilisierung und Aufgeschlossenheit gegenüber den Mitmenschen, die aus armen Verhältnissen stammen oder sich in prekären Situationen befinden, liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund bieten wir eine enge Zusammenarbeit mit Schulen an und organisieren gerne Projekte, laden zu einem Informationsgespräch ins Gast-Haus ein oder ermöglichen ein Praktikum für Schülerinnen und Schüler mit einer nachhaltigen Vor- und Nachbereitung.

Vor allem ein Praktikum im Gast-Haus erleben unsere Praktikantinnen und Praktikanten als einen sehr eindrucksvollen Einblick in die humanitäre Hilfe innerhalb unserer Gesellschaft. Dabei steht nicht nur die Arbeit mit unseren Gästen, sondern auch die enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Einen Blick in einen beispielhaften Praktikumstag kann man in unserem Beitrag "Ein Tag im Gast-Haus" erhalten:


"Ein Tag im Gast-Haus"

  • Von 07.00 bis 08.00 Uhr werden Vorbereitungsarbeiten für das Frühstück erledigt: Aufschnitt wird portioniert, Brot wird geschnitten und die Tische werden gedeckt.
  • Von 08.00 bis 11.00 Uhr ist Frühstückszeit für unsere Gäste. In dieser Zeit werden zwischen 200 bis 300 Menschen als Gäste willkommen geheißen und von uns bewirtet. Entweder steht man dabei hinter der Theke und richtet weitere Frühstücke her oder man bedient die Gäste, indem man den ersten Frühstücksteller serviert und dann Brot, Aufschnitt und Obst auf einem Tablett nachreicht.
  • Von 11.00 bis 11.30 Uhr wird aufgeräumt, geputzt und der Gastraum für den nächsten Tag wieder hergerichtet.
  • Von 11.30 bis 12.00 Uhr sitzen wir als Team zusammen, freuen uns über die bewältigte Arbeit, tauschen unsere Erfahrungen aus und suchen nach Hilfen bei möglichen Problemen.
  • Ab 12.00 Uhr gehen wir zwar müde, aber doch froh und zufrieden nach Hause.

Drei ehrenamtliche Mitarbeiter

Annika

Ich habe hier Anfang 2015 mit einem Praktikum angefangen. Danach blieb ich im Sonntags-Team – das ich bis heute leite. Ich stelle das Team zusammen, vergebe die Aufgaben, bin im Service tätig und habe ein offenes Ohr für unsere Gäste.

Mich bewegt die Dankbarkeit unserer Gäste, wenn sie sich zum Beispiel für das „leckere Frühstück“ bedanken  oder dafür, dass wir mal wieder „früh aufgestanden sind“. Wenn ich sonntags nach Hause komme, bin ich zwar meistens müde und geschafft, habe aber ein super Gefühl, bin glücklich. 

Viele Mitarbeiter und auch Gäste sind mir in dieser Zeit ans Herz gewachsen. Seitdem ich im Gast-Haus mithelfe, habe ich eine neue Sichtweise aufs Leben bekommen. Außerdem motiviert mich mein Sonntags-Team: Wir passen gut zusammen und die Arbeit mit den Menschen macht sehr viel Spaß!

Klara

Nix als Vorurteile...

Die spürte ich, wenn ich früher am Gasthaus an der Rheinischen Str. vorbeifuhr.... Aber das hat sich komplett geändert.

Seit mehr als 5 Jahren helfe ich in der Arztpraxis des Gasthauses als Begrüßungskomitee oder Nadelöhr, denn: An uns kommt keiner vorbei. Hier hören wir gleich von den Nöten unserer Gäste und sind das erste offene Ohr. So habe ich gelernt, etwas von ihrem Leben zu verstehen. Wir sind ein fröhliches Team und versuchen, den Menschen freundlich zu begegnen.

Neben der Mitarbeit beim medizinischen Dienst kümmere ich mich um das allmonatliche Kulturprogramm mit Angeboten wie Musik, Lesungen, Filme oder Mitsing-abende. Letztes kam am besten an, vielleicht, weil Singen manchmal befreit...

Sämtliche Mitarbeiter/innen vereint das gemeinsame Ziel, für unsere Gäste da zu sein und in der Not zu helfen. Dafür geben wir gern etwas von unserer Lebenszeit und fühlen uns dabei gut. - Oder wie ein Kollege so treffend sagte: Das ist reiner Egoismus.

Bärbel

Seit 12 Jahren engagiere ich mich im Gast-Haus, zuerst im Service-Bereich, danach in der Wäschekammer. 

Die vielen wechselnden und logistischen Herausforderungen machen die Arbeit sinnvoll für mich. 

Das "Dankeschön und noch einen schönen Tag", welches viele Gäste mit einem Lächeln zum Abschied sagen, machen den Tag zu einem zufriedenen Tag.

Das Gast-Haus ist ein Ort, an dem ich mich wohlfühle und das Team füreinander da ist. Ich habe das Gefühl immer willkommen zu sein, auch an Tagen, an denen es mir mal nicht so gut geht. Eine nette Geste oder ein verbindliches Wort der Kolleginnen und Kollegen machen die Arbeit im Gast-Haus so bedeutungsvoll für mich.

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